Die Presse über Ekel -- und unsere EigenblutwurstWie wenig die Vernunft den Ekel beherrscht, zeigt ein weiteres Gedankenexperiment: Stellen Sie sich vor, Sie essen gerade ein Faschiertes, da kommt der Koch an den Tisch, mit einem Verband an einem Finger. Er habe sich beim Zwiebelschneiden geschnitten und „wie ein Schwein“ geblutet, sagt er, aber dann, beim Kneten des kühlen Faschierten, habe die Blutung nachgelassen. Den meisten wird grausen: Was, dieser Kerl hat ins Faschierte geblutet? Dass in diesem Rinder- und Schweineblut (und womöglich, wie wir in den letzten Tagen gelernt haben, auch Pferde- und Eselsblut) sind, haben wir in dem Moment vergessen: Es ist das Menschenblut, vor dem uns am meisten ekelt.Link
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. . monochrom *1993. ursprünglich zeitschrift. lebt z. zt. als haufen bzw. neue unübersichtlichkeit im museumsquartier wien, bamberg und unter www.monochrom.at. arbeitet unter anderem als künstler/innen/gruppe, linksextremistischer partyservice, info-point, archiv, sloterdijk ii, liveband, gruppentherapie, computerspiel und als konkursmasse etc. monochrom besteht aus johannes grenzfurthner, evelyn fuerlinger, franky ablinger, harald homolka list, frank apunkt schneider, daniel fabry, gnther friesinger, anika kronberger, roland gratzer sowie gott und der welt. immerhin! monochrome infos: externe monochrom-Links:
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