{"id":10166,"date":"2013-02-14T11:35:51","date_gmt":"2013-02-14T10:35:51","guid":{"rendered":"http:\/\/mono-2de-897"},"modified":"2013-02-14T11:35:51","modified_gmt":"2013-02-14T10:35:51","slug":"geschichten-von-1000-und-einer-aktion-wien-international-ber-20-jahre-monochrom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/monochrom.at\/blog\/2013\/02\/14\/geschichten-von-1000-und-einer-aktion-wien-international-ber-20-jahre-monochrom\/","title":{"rendered":"&#8220;Geschichten von 1000 und einer Aktion&#8221;: Wien International &uuml;ber 20 Jahre monochrom"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>\n\tNoch bis Ende April geht es im MUSA (Museum Startgalerie Artothek) ungew\u00f6hnlich zu. Bis dahin n\u00e4mlich haben die BesucherInnen der Ausstellung &#8220;monochrom. Die waren fr\u00fcher auch mal besser&#8221; Gelegenheit, sich mit dem politisch engagierten Werk einer der wohl ungew\u00f6hnlichsten \u00f6sterreichischen K\u00fcnstlergruppen vertraut zu machen.<\/p>\n<p>\tSie erzeugten Blutwurst aus dem eigenen Lebenssaft, um es nach den Skandalen der Wiener Aktionisten in die Kronen Zeitung zu schaffen (was misslang), lie\u00dfen Menschen f\u00fcr 15 Minuten lebendig begraben und sorgten bei der Biennale in S\u00e3o Paulo mit einem erfundenen K\u00fcnstler f\u00fcr eine geh\u00f6rige Portion Verwirrung: Auf all das und noch vieles mehr kann die neunk\u00f6pfige K\u00fcnstlergruppe &#8220;monochrom&#8221; in der 20-j\u00e4hrigen Geschichte ihres Bestehens zur\u00fcckblicken.<\/p>\n<p>\tVermittelt werden dem Publikum die diversen Aktionen samt nachfolgenden Ereignissen mit Hilfe von 23 Dioramen und Installationen. Als solche \u00f6ffnen sie den BesucherInnen eine T\u00fcre in die Vergangenheit. Unter anderem in das Jahr 2007, als die Gruppe bei dem von ihr j\u00e4hrlich veranstalteten &#8220;Roboexotica&#8221;-Festival \u2013 bei dem Roboter Cocktails mixen \u2013 beinahe die versammelten amerikanischen Botschaftsmitglieder ausl\u00f6schte. Ursache war ein defekter &#8220;Barkeeper&#8221;, der 60 Liter Wodka-Orange \u00fcber den reichlich mit Steckdosen best\u00fcckten Boden goss. Nicht das einzige Mal, dass die K\u00fcnstlergruppe mit der Gefahr konfrontiert wurde. So entf\u00fchrt eine andere Guckkasteninstallation die BesucherInnen zur\u00fcck in das Jahr 1995 als zwei der Gruppenmitglieder in der Punk-Hochburg EKH mit Overheadfolien einen Cartoon pr\u00e4sentierten und prompt von einem Betrunkenen mit abgeschlagener Bierflasche in der Hand von der B\u00fchne vertrieben wurden. &#8220;Eine wichtige Erfahrung&#8221;, so Johannes Grenzfurthner, monochrom-Mitglied der ersten Stunde: &#8220;Seitdem wei\u00df ich, dass man sich immer bewusst sein sollte, wo und mit wem man agiert und was man \u00fcberhaupt will.&#8221;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wieninternational.at\/de\/aktuell\/geschichten-von-1000-und-einer-aktion-de\">Link<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch bis Ende April geht es im MUSA (Museum Startgalerie Artothek) ungew\u00f6hnlich zu. Bis dahin n\u00e4mlich haben die BesucherInnen der Ausstellung &#8220;monochrom. 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