{"id":9567,"date":"2015-11-19T20:46:27","date_gmt":"2015-11-19T19:46:27","guid":{"rendered":"http:\/\/mono-2de-298"},"modified":"2015-11-19T20:46:27","modified_gmt":"2015-11-19T19:46:27","slug":"das-wesen-der-tonalitaet-zum-freien-download","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/monochrom.at\/blog\/2015\/11\/19\/das-wesen-der-tonalitaet-zum-freien-download\/","title":{"rendered":"Das Wesen der Tonalitaet zum freien Download!"},"content":{"rendered":"<p>Der Komponist und Musiktheoretiker Othmar Steinbauer (1892\u2013 1962) war Sch\u00fcler von Anton Webern, Arnold Sch\u00f6nberg und sp\u00e4ter von Josef Matthias Hauer. Er steht exakt zwischen den beiden bedeutenden Wiener Richtungen der Zw\u00f6lftonmusik und begr\u00fcndete auf dieser Grundlage seine eigene, dritte Schule zw\u00f6lft\u00f6niger Musik. In der Mitte der 1920er Jahre befasste er sich eingehend mit tonaler Harmonik und Musiktheorie. Zugleich unternahm er philosophische Studien im Sinne der Theorien des Soziologen und Philosophen Othmar Spann (1878\u20131950), dessen Ganzheitsphilosophie als eine der international bedeutendsten und einflussreichsten geisteswissenschaftlichen \u00f6sterreichischen Errungenschaften der Zwischenkriegszeit gilt. In seinem 1928 erschienenen Buch \u201eDas Wesen der Tonalit\u00e4t\u201d unternimmt Steinbauer den Versuch einer Synthese aus tonalharmonikaler Musiktheorie und Spanns Philosophie. Der geradezu tollk\u00fchne Versuch einer ganzheitlich-philosophischen Zugrundelegung von Musiktheorie ist seiner Natur nach ebenso interdisziplin\u00e4r wie speziell und alternativ. Steinbauer nimmt bewusst Abstand von der traditionellen akademischen Musiktheorie und ihren zeitgen\u00f6ssischen Entwicklungen. Doch geht es ihm darin keineswegs um eine Verbesserung der Funktionsharmonik oder gar um eine Alternative zur Harmonielehre. Seine Intention ist weniger die Darstellung einer Lehre, vielmehr ist seine Absicht eine Sinnsuche: Musiktheoretische und philosophische Zweifel gegen\u00fcber der zeitgen\u00f6ssischen Atonalit\u00e4t f\u00fchren ihn zu den Grundlagen der Tonalit\u00e4t und in restaurative Tendenzen: zur Suche nach einer philosophischen Basis von tonaler Musik. Die erl\u00e4uterte und kommentierte Neuausgabe kommentiert, diskutiert und dokumentiert den Originaltext aus musiktheoretischer und musikhistorischer Perspektive in einem umfangreichen Anhang.<\/p>\n<p>\u00a0<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"\/info-monochrom\/das_wesen_der_tonalitaet.jpg\" alt=\"Cover Das Wesen der Tonalitaet\" width=\"518\" height=\"735\" \/><\/p>\n<p>Hrsg.: G\u00fcnther Friesinger, Helmut Neumann, Ursula Petrik, Dominik Sedivy<br \/>Taschenbuch: 200 Seiten<br \/>Verlag: edition mono\/monochrom, 2006<br \/>Sprache: Deutsch<br \/>ISBN-13: 978-3950073171<\/p>\n<p>Die Open Access-Version des Buches steht auf der Website der edition mono \/ monochrom <br \/>zum freien Download!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/tinyurl.com\/pqopku3\" target=\"_blank\">Link<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Komponist und Musiktheoretiker Othmar Steinbauer (1892\u2013 1962) war Sch\u00fcler von Anton Webern, Arnold Sch\u00f6nberg und sp\u00e4ter von Josef Matthias Hauer. 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