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Video ist online: "Fuckhackerfucks! An audience bashing" @ HOPE X

Johannes of art tech group monochrom will indulge in a public rant about hacker culture and why it has to be saved from itself. Expect strong language, indecency, and valid critique of the status quo of hackdom. (No wonder his 2008 Google Tech talk got censored and never made it onto Google’s YouTube channel.)
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Fuckhackerfucks! An audience bashing @ HOPE X

Johannes Grenzfurthner of art tech group monochrom wants to indulge in a public rant about hacker culture, and why it has to be saved from itself. Expect strong language, indecency and valid critique of the status-quo of hackdom. (No wonder his 2008 Google Tech talk got censored and never made it on Google's YouTube channel.)
Auf der HOPE X (20. Juli 2014; 13 Uhr), Hotel Pennsylvania, New York City, USA.


"Die Gstettensaga": Utopia Festival Tel Aviv 2014 Official Selection

Sehr gut!
"Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl" has been selected to screen at Utopia Festival of Fantastic Film Tel Aviv 2014.
The festival will be held in Tel Aviv, Israel, September 13-20, 2014.

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Review von "Wellness As Usual": Die Wellness-Situation

Aus Krisen und Niederlagen können Chancen werden. Das wissen nicht zuletzt die Chinesen, die übrigens trotzdem nicht dasselbe Wort für Krise und Chance benutzen. Und das weiß auch die Kunst- und Performance-Gruppe monochrom. Einer ihrer Mitglieder führt im deutschen Bamberg einen Plattenladen. Eine dabei häufig angewandte Taktik: Man kauft auf eBay Plattenpakete für wenig Geld an, und zwar in der Hoffnung, dass sich darin einzelne Schätze befinden, die man mit Gewinn weiterverkaufen kann. Eines dieser Pakete stellte sich für besagten Monochromler allerdings als Horrorgeschäft heraus. Es war randvoll mit Wellness-CDs. Absolut unverkäuflich.

Doch monochrom wäre nicht monochrom, wenn sie nicht aus der Not eine Tugend machen würden.
Das Verlustgeschäft wurde zum Ausgangspunkt für die Performance „Wellness as usual“, in die man noch bis Sonntag im Raum D im MQ Wien eintauchen kann. Als Zuschauer legt man sich dabei in einen dunklen Raum. „Dunkel“ meint hier nicht abgedimmt, sondern finster, schwarz – eine absolute Dunkelheit, die man in den eigenen vier Wänden nicht hinkriegen würde. Langsam beginnt man Meeresrauschen zu hören. Leichte Pianoklänge. Walgesänge. Panflöten. So ziemlich jedes Element von Wellness-Musik, das man eigentlich nur lieben oder hassen kann, je nach persönlichem Empfinden. Langsam wird die Musik übereinander geschoben, überlagert, bis sich irgendwann mehrere dutzend Formen der „entspannenden“ Musik zu einem ohrenbetäubenden Rauschen steigern.

Man liegt also dort, im Dunkeln, hört keine einzelnen Elemente mehr. Weiß nicht mehr, ob man seine Augen geschlossen oder geöffnet hat. Wird seltsam körperlos, zeitlos und nur auf sich selbst zurückgeworfen. Und so funktioniert die Aktion auch als Kommentar auf das Individualitätsstreben des Menschen: Beim „Wellness“-Begriff schwingt ja auch immer auch das Sich-selbst-etwas-gönnen mit. Die ganze Woche ist die Welt, der Job, der Alltag dran, jetzt bist es DU. Deshalb können und dürfen Wellness-Behandlungen auch teuer sein. Der Mensch belohnt sich damit selbst. Dahinter steckt aber auch das Dilemma, mit dem „Wellness as usual“ sehr gekonnt spielt: Der postmoderne Mensch will sich mit sich selbst beschäftigen, sich selbst ergründen, hat aber gleichzeitig Angst vor dem, was er dort finden könnte. Deshalb hat er ständig das Handy, das Tablet oder ein anderes Device in der Hand. Die Stille, das Nichtstun wird Feindbild. Wenn ich Unbehagen mit mir selbst verspüre, kann ich die totale Individualität nur simulieren – die eigentliche Selbstbeschäftigung wird als erschreckend empfunden, weil man dabei Dinge über sich lernen könnte, die man gar nicht lernen will.

monochrom konfrontiert die Menschen damit gleich mit zwei Dingen, die sie sonst eher selten erleben: mit absoluter Dunkelheit und sich selbst. Zur Sicherheit sitzt immer jemand von monochrom mit im Raum, der auf ein vorher vereinbartes Sicherheitswort hin einschreitet. Bisher war dieser „Psycho-Bademeister“ aber unnötig. „Wellness as usual“ läuft bereits seit dem letzten Wochenende. Und nach ein paar Tagen kann man sagen: Jeder erlebt die Aktion sehr individuell, aber durchweg sehr positiv. Das erzählt Günther Friesinger von monochrom. Manche sehen Formen, Landschaften, Tiere vor sich. Viele bedanken sich im Nachhinein für die ungewöhnliche Erfahrung. Eine Erfahrung, die man diese Woche nicht verpassen sollte.

„Wellness as usual“ von monochrom läuft im Rahmen des „MQ Summer of Sounds“ noch bis Sonntag, 20.7., im Raum D/quartier 21. Jeden Tag um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Eröffnungszeremonie! monochroms "Wellness As Usual" in Wien



Die Kunst/Theorie/Bastelneigungsgruppe monochrom will sich der fleischgewordenen Multi-Layer-Rezeption individueller Glücksseligkeit stellen. Aberdutzende Gesundheits- und Esoterik-CDs sollen sich in einer kakophonischen Wolke des Gutgehenlassens ins Unendliche verschleifen. Walgesänge und Bachrauschen, Synthie-Gebirge und Harfenbrandung. IN ABSOLUTER DUNKELHEIT! LASSEN SIE ES ZU!

Wann, wo?
Im Raum D im Museumsquartier. Eröffnung am 12. Juli um 19 Uhr. Dann jeden Tag bis 20. Juli um 19 Uhr.

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Gstettensaga-Interview mit Grenzfurthner in BR Zündfunk

Hier ein MP3-Mitschnitt des Interviews mit Johannes Grenzfurthner zur Gstettensaga. Wurde am 30. Juni 2014 auf BR Zündfunk aufgestrahlt.

Auf der BR-Seite steht:

Österreich verrücktestes Hirn: Johannes Grenzfurthner 
Na bitte.

Link (MP3)



Die Gstettensaga: Best Foreign Horror Feature 2014 auf dem "The Indie Gathering International Film Festival"

GEWINN! Wir haben den Preis für "Best Foreign Horror Feature 2014" auf dem The Indie Gathering International Film Festival gewonnen.
The Indie Gathering wird von 15. bis 17. August 2014 im The Clarion Inn & Conference Center in Hudson/OH stattfinden.


Stolz, ja!

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"Let Me Ascertain You" präsentiert Johannes/Six Feet Under Club

The Civilians aus NYC sind zurück mit ihrer Serie "Let Me Ascertain You" -- und sie beschäftigen sich diesmal mit Sex und Tod. Und da darf natürlich Johannes von monochrom mit dem "Six Feet Under Club" nicht fehlen. Johannes wurde also interviewt und in der Performance dann von einem Schauspieler dargestellt.
This first podcast in the series focuses on death as the ultimate turn-on. To start us off, we have Stephen Plunkett performing a monologue from an interview we did with famed porn director Craven Moorehead. Then we have Sam Breslin Wright performing an interview with Johannes, an Austrian who runs an arts/technology festival that buries people alive, aptly named, "The Six Feet Under Club." Following that, cabaret superstar Lady Rizo performs her original song “Under” which she wrote with Yair Evnine. This song is based on our interview with Kitty, a "Six Feet Under Club" participant who got buried alive with her lover.
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Gstettensaga-Vorführungen in Roswell, München und Linz

Wann, wo?
Roswell, New Mexico (auf dem Roswell International Sci Fi Film Festival): Freitag, 27. Juni 2014

München (im iRRland): Montag, 30. Juni 2014; 20:30

Linz (bei qujOchÖ): Donnerstag, 3. Juli 2014; 21:00
Kommet!


"Die Gstettensaga": /slash Filmfestival 2014 Official Selection

Welch Freude!
"Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl" has been selected to screen at /slash: Festival des fantastischen Films 2014.
The festival will be held in Vienna, Austria, September 18-28, 2014.

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Schon ein New-Orleans-Begräbnis im Triestingtal erlebt?

Die Künstlergruppe monochrom ist Partner des internationalen EU Kulturprojektes "EuroVision, Museums Exhibiting Europe" und lädt die Projektteilnehmer zu einem Social Design Happening nach Lindabrunn ein. Zur Kunstperformance “Buried Alive” spielen “The Dixie Hats” ein echtes New Orleans Begräbnis. Erleben Sie Kunst hautnah am 25. Juni 2014 ab 17:00 Uhr am Symposion Lindabrunn.

Life and Death
Social Design Happening
Mittwoch, 25. Juni 2014, ab 17:00 Uhr
Symposion Lindabrunn, Neuland

Details


Film Threat mag die "Gstettensaga" scheinbar wirklich

Amy R. Handler hat ein unglaubliches Review der "Gstettensaga" für Film Threat geschrieben.
Wir haben . Grundgütiger!
Grenzfurthner's outspoken, swiftly flying little flick is the must-see indie of 2014, as far as I'm concerned. Everyone, be they intellectuals, political-types, or simply those that love great blackly comic, sensual horror, will fall madly in love with Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl. See it, as soon as possible, and I promise you'll never be bored at the movies again.
Link


Furtherfield rezensiert "Die Gstettensaga"

Furtherfield veröffentlicht eine wunderbare Rezension der "Gstettensaga" von Stefan Lutschinger.
Stolz!
Die GstettenSaga: The Rise of Echsenfriedl is an Austrian hackploitation art house film by Johannes Grenzfurthner, mastermind of the international art-technology-philosophy group monochrom, co-produced by the media collective Traum & Wahnsinn. Reimagining the makerspace as grindhouse, the story is set in the post-apocalyptic aftermath of the “Google Wars” – an armed global conflict between the last two remaining superpowers China and Google - which has turned what remained of the Alps into a Gstetten.

[...]

The Gstettensaga’s fascinating cinematic pastiche is more than just a firework of rhizomatic intertextuality, a symptom of the depthlessness of postmodern aesthetics or excessive enthusiasm for experimentation in the field of form. In their infamous 1972 book Anti-Oedipus, Gilles Deleuze and Félix Guattari have identified the technique of bricolage as the characteristic mode of production under “schizophrenic” capitalism, a facet triumphantly magnified by the filmmakers.
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Update: edition mono/monochrom

Wir sind Säue! Und wir wollen geliebt werden!

Wir haben die Seite unseres Kleinverlags edition mono/monochrom wieder mal upgedated! Schöne neue Ware!


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SCHICKSALSJAHRE EINES NERDS: Die Grenzfurthner-Solo-Show im Herbst im Wiener Rabenhof



Nerds haben in den vergangenen Jahren die Welt erobert. Früher saßen sie in der Schule allein in der ersten Reihe, hatten dicke Brillen, fettiges Haar und keine Freunde. Heute drehen sie Filme, gründen Startups, die das World Wide Web beherrschen, verändern die Weltpolitik und werden als Sexsymbole und TV-Kultstars verehrt.

Sie wollen die ganze Wahrheit über Nerds wissen? Einer von ihnen ist der gefeierte Performer, Aktivist und Intellektuelle Johannes Grenzfurthner, besser bekannt als Mastermind der extravaganten Kunsttruppe monochrom. Im Rabenhof stellt er sich jetzt seiner eigenen Geschichte. Und die beginnt im metaphorischen Keller der 1980er, als eine 20-Megabyte-Platte noch so groß war, wie ein Auto vor der Ölkrise – und als die Welt etwas grauer und die Bildschirmdarstellung etwas bernsteiniger war.

SCHICKSALSJAHRE EINES NERDS handelt von der Vergangenheit unserer Zukunft und ist trotzdem keine Nostalgie-Show. Grenzfurthner lässt die Schicksalsjahre einer Klasse Revue passieren, die heute die Welt regiert. Lange bevor die digitalen Revolutionen die aschfahlen Nerds in die Stratosphäre des Geldadels katapultierten, wurden Weichen gestellt, die unsere Welt noch lange Zeit definieren werden.

"Johannes is a brilliant lunatic of surpassing and delightful weirdness." (Cory Doctorow, Boing Boing) 

"Ein unruhiger Geist. Was ihm heilig ist, weiß ich noch immer nicht, aber ich glaube, er ist recht klug." (Thomas Kramer, Die Presse)

Premiere: 16. Oktober 2014, 20.00 Uhr.
Preis: € 18,-

Link/Tickets


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monochrom *1993. ursprünglich zeitschrift. lebt z. zt. als haufen bzw. neue unübersichtlichkeit im museumsquartier wien, bamberg und unter www.monochrom.at. arbeitet unter anderem als künstler/innen/gruppe, linksextremistischer partyservice, info-point, archiv, sloterdijk ii, liveband, gruppentherapie, computerspiel und als konkursmasse etc. monochrom besteht aus johannes grenzfurthner, evelyn fuerlinger, franky ablinger, harald homolka list, frank apunkt schneider, daniel fabry, gnther friesinger, anika kronberger, roland gratzer sowie gott und der welt. immerhin!
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