Positiv Pressure

KOMM.ST Hauptplatz 15, Anger

In der Ausstellung Positive Pressure setzt sich monochrom mit der COVID-Problematik, betrachtet durch die Linse der amerikanischen Kolonialgeschichte und die Geschichte der HackerInnen-Bewegung, auseinander. Ein kleines Makerlab in einer kleinen Stadt im Südwesten Colorados hatte im Zuge der Covid19 Pandemie eine Idee, brachte 200 Menschen zusammen, und rettete viele Leben, vor allem in den stark betroffenen Navajo-Reservaten. Es ist ein einzigartige Geschichte, denn sie verknüpft Vergangenheit und Gegenwart, das Versagen von offiziellen Strukturen, den befreienden Gedanken in Notsituationen als Community zusammenarbeiten zu können und auch die technische Finesse der Hackerspace-Leute, die aus den ihnen zur Verfügung stehenden Materialien lebensnotwendige Technik bauen, zeigt aber auch das Problem von solchen Communities auf.
monochrom ist ein internationales Kunst-Technologie-Philosophie-Kollektiv und wurde 1993 gegründet. Die Gruppe arbeitet mit den verschiedensten Medien und Kunstformaten und vertritt das Konzept des Context Hacking. Viele Projekte weisen performativen Charakter auf und bevorzugen kritische und diskursive Narrative.

Anne Glassner – SCHLAFEN

MuseumsQuartier Museumsplatz 1, 1070 Wien, Wien

Neu in der edition mono/monochrom! Der Katalog "schlafen" von Anne Glassner der heute bei der Finissage der Ausstellung "Amnesia. Positionen zum Schlaf" des Kollektives IM FLUSS im Schloss Wolkersdorf präsentiert wurde.

Buchpräsentation “schlafen”

Schloss Wolkerdorf Schlossplatz 2, Wolkersdorf

Eskapismus im Schlaf, im Vergessen und im Gedächtnisverlust. Schon Säuglinge reagieren auf Stresssituationen (z.B. Lärm) mit spontanem Einschlafen. Covid19 hat eine große Müdigkeit zur Folge. Tatsächlich Erkrankte leiden manchmal noch Monate danach an starken Fatigue-Syndromen. Aber auch die Gesellschaft als Gesamtkörper ist – wie in allen längeren Krisensituationen – mit Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schlafbedürfnis, Depression konfrontiert. Im Schlaf verschließt man wörtlich die Augen vor der Realität. In Morpheus Armen wiegt sich der Mensch im Vergessen. Im Schlaf wird die Pausetaste gedrückt. Die aktive Wahrnehmung stoppt für eine Weile. Andere Erlebniswelten steigen aus dem Unterbewusstsein empor und übernehmen die Empfindungen.
Während Träume in ihrer psychoanalytischen und narrativen Qualität schon seit langem einen prominenten Platz in der Kunstproduktion (z.B. im Surrealismus) einnehmen, scheinen sich nur wenige Künstler*innen für den Schlaf als Strategie des Vergessens zu interessieren. Dabei zeigen sich gerade hier grundlegende Affekte, die sowohl Individuen als auch Gesellschaften betreffen. Die Nähe zur Amnesie, dem Gedächtnisverlust, ist offensichtlich. Wenn Schlaf zur Epidemie wird, spricht man von Schlafkrankheit. Hierzu sind etwa die Überlegungen von Oliver Sacks zur Enzephalitis lethargica, der großen europäischen Schlafkrankheit, in seinem Buch Awakenings zu nennen.
AMNESIA versammelt vier künstlerische Schlaf-Positionen abseits von Traum und dessen Symbolik.

QDK artvideoloop

Raum D / Q21 Museumsplatz 1, 1070 Wien, Wien

"Data Me: Data Sugar" setzt sich mit postdigitalen Lebensformen von Natur, Mensch und Maschine im digitalen Raum auseinander. Die Videoarbeit hinterfragt dabei den glücklichen virtuellen Körper mit einem Programm names 'Perfect Happiness'. Angelehnt an das Prinzip des Tamagotchis-Effekts versucht 'Perfect Happiness' eine emotionale Verbindung durch das Füttern von Datenzucker herzustellen um diese zu steuern und zu kontrollieren.
Kathrin Hunze ist Medienkünstlerin und Meisterschülerin in Kunst und Medien mit Fokus auf generative Kunst und experimentellen Film an der Universität der Künste Berlin. Sie studierte Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt zeitbezogene Medien und Soundesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Ihre audiovisuellen Arbeiten wurden unter anderem in Berlin, Shanghai und New York ausgestellt. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Im August 2021 war sie als Q21 Artist-in-Residence zu Gast im MuseumsQuartier Wien.

Roboexotica Linz 2021

Kulturverein DH5 Herrenstraße 5, Linz

Am Donnerstag ist es so weit und wir kommen mit der Roboexotica erstmals nach Linz und werden im Rahmen der Ars Electronica im DH5 mit unseren Cocktail-Robotern bis am Samstag zu Gast sein.

„Self-Service. Selbstbedienung zwischen Automatisierung und algorithmischen Praktiken“

MuseumsQuartier Museumsplatz 1, 1070 Wien, Wien

Seit heute ist das von Jana Herwig herausgegebene Buch „Self-Service. Selbstbedienung zwischen Automatisierung und algorithmischen Praktiken“ im gut sortierten Buchhandel (u.a. Buchhandlung Walther König im MuseumsQuartier Wien), im Shop der edition mono/monochrom und im Onlinehandel verfügbar. Als besondere Draufgabe erscheint das Buch unter Open Access und kann im Shop der edition mono/monochrom kostenfrei bezogen werden.

Artist Talk by Eric McEver – HENSHIN!

Raum D / Q21 Museumsplatz 1, 1070 Wien, Wien

Tonight, 7pm at RaumD / Q21:
Artist Talk by Eric McEver - HENSHIN!
Artist-in-Residence Eric McEver was invited in cooperation with the art collective monochrom and will be giving a lecture his life and career as a bilingual filmmaker in the US and Japan, and discuss the challenges and opportunities that arise in telling stories that fuse very different languages and cultures.
He will screen a sampling of his films followed by a Q&A.

The Secret Life of Art in the Wilderness

Raum D / Q21 Museumsplatz 1, 1070 Wien, Wien

Der Künstler und Fotograf Christian Strassegger hat in seinem Garten eine Wildkamera auf die Lauer gelegt und mit ihr den Schatten der Nacht nachgestellt. Das Ergebnis sind eine Fotoserie, die zwischen 2015 und 2019 entstanden ist und der dazugehörige Katalog The Secret Life of Art in the Wilderness.
Ein 5000 m2-Grundstück am Waldrand. Darauf ein Open-Air Kunstparcours. Eine Wildkamera/Fotofalle. Die Rehe, Vögel, Hasen, Marder, Mäuse, Insekten, Katzen, … Tag und Nacht. Pixelwork. Meist während wir schlafen, tummelt sich das heimische Wild- und Hausgetier auf dem Grundstück neben unserer Residenz am Kulm. Die Fotofalle schnappt zu, sobald sich etwas bewegt. Infrarot geblitzt, grob gepixelt, geringe Auflösung. In der warmen Stube dann, das Staunen über die anmutigen Tiere. Digitale Nachbearbeitung der gefangenen Beute. Natur und Kunst in einem Bild. Der Versuch, das natürliche und das künstliche zu vereinen.
Fotograf
Christian Strassegger sieht die Welt mit den Augen eines kleinen Prinzen auf langen Beinen. Seine Perspektive fällt gleichermaßen auf die Schönheit der Natur, wie auf die Probleme, die unsere Zeit derselben bereitet. Sein Medium ist das Sichtbare. Die Blickpunkte, die er in seiner künstlerischen Fotografie, der Land-Art und den geschickten Installationen feinzeichnet, sind nicht bloß Abbildung, sondern tragen Botschaften in sich, die der Betrachter sublim wahrnimmt.

Panic Fest: Masking Threshold

Screenland Armour Theatre 408 Armour Rd, North Kansas City, MO 64116, Vereinigte Staaten, North Kansas City, MO

A DEEPLY SHOCKING AND UNSETTLING FILM, SURE TO ALIENATE MANY VIEWERS, “MASKING THRESHOLD” NEVERTHELESS FEELS HARD TO IGNORE OR DISMISS.

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